Bio-Diesel

Diskutiere Bio-Diesel im VW Passat Forum im Bereich Volkswagen Forum; Nochmal zu diesem Thema. Habe in älteren Berichten gesehen, dass keiner was mit Bio-Diesel zu tun haben will. Wenn aber im...

  1. #1 dixi007, 14.08.2003
    dixi007

    dixi007 Benutzer

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    Nochmal zu diesem Thema.
    Habe in älteren Berichten gesehen, dass keiner was mit Bio-Diesel zu tun haben will.

    Wenn aber im VW-Bedienungshandbuch eindeutig Bio-Diesel angepriesen wird (z.B. auch weniger Schadstoffe im Abgas) und fast jede 3-te Tankstelle Bio-Diesel hat, dann muß es doch funktionieren - oder ?

    Bitte gebt eure Erfahrungen hier ab.

    mfg Dixi

    Habe in meinem Golf, TDI, 2000 eine Füllung ohne Probleme ausprobiert.
     
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  3. Bertil

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    Gegenfrage:

    Warum wohl verbietet jetzt VW den Gebrauch von Biodoiesel ab dem MJ2004?

    Sicher weil es soooo Problemlos ist. [​IMG]
    Nein, weil sich die Gewährleistungsbedingungen geändert haben.
    Früher hat VW sich bei Pumpenschäden (o. ähnl.) einfach hinter der Floskel "...nicht normgerechtes BD getankt..." versteckt, das ist jetzt nicht mehr möglich! Solange dem Kunden nicht das Gegenteil zu beweisen ist muss der Verkäufer (VW) den Schaden tragen.

    Mach dir deine weiteren Gedanken.

    Bei mir kommt die Brühe nicht mehr rein solange es keine Freigabe durch den Hersteller der Einspritzanlage (Bosch) gibt. Diese Freigabe hängt an der Normierung des Kraftstoffes durch die EU.

    http://www.spiegel.de/auto/werkstatt/0,151...,254679,00.html
     
  4. #3 import_Bernd, 14.08.2003
    import_Bernd

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    also bei meinem TDI Passat (90PS) hat sich das nicht gerechnet...wg. Mehrverbrauch....Und die ganze Zeit dieser Pommesgestank is auch nich so mein Ding!! [​IMG]

    Grüße
    Bernd
     
  5. #4 dixi007, 18.08.2003
    dixi007

    dixi007 Benutzer

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    Hallo Bernd,

    wieviele Kilometer bist du den mit dem BD gefahren?
     
  6. #5 import_scubafat, 18.08.2003
    import_scubafat

    import_scubafat Erfahrener Benutzer

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    hier mal meine erfahrungen mit bio diesel!
    und die waren nicht erfreulich!
     
  7. Martyn

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    Ich fahre wegen der Kosten schon lange mit RME und hab eigentlich keine besonders schlechten Erfahrungen gemacht, beim 1.9 PD-TDI hab ich leicht den Eindruck das das Drehmoment leicht nach unten gegangen ist, aber der 2.5 TDI zieht mit RME genauso wie mit Diesel. Hab damit aber keine Langzeiterfahrung, hab damit erst 3.400 bzw. 4.000 km zurückgelegt, bis jetzt aber noch keine Probleme.

    Ich hab aber vorher schon ohne Freigabe in nem 325tds RME gefahren und die 30.000 km damit auch keinerlei Probleme oder einen Leistungsrückgang bemerkt.

    Wenn du schon viel Diesel gefahren bist und auf RME umstellen willst, solltest du nach der ersten Tankfüllung den Kraftstofffilter wechseln.
     
  8. #7 import_Lucky, 07.09.2003
    import_Lucky

    import_Lucky Erfahrener Benutzer

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    Hmm nie im Leben würde ich auf die Biomist umsteigen.
    Die anfänglcihe Ersparnis ist nichts zum Vergleich mir den garantierten Folgekosten.
    Wie oben schon erwähnt gibts es immer weniger Freigaben für das Zeug.

    Mein lieber Arbeitskollege hat den gleichen TDI wie ich und schwört(e) schon seit 160Tkm
    auf das Zeug. Jetzt durfte er sich eine neue E-Pumpe einbauen lassen, da diese kpl. zerfressen von innen war.

    1.Permaneter Gestank
    2.Überhöter Verbrauch
    3.Häufiger Filterwechsel.
    4.Weniger Leistung
    5.Hohe Servicekosten 800 Euro mit Prozente für E-Pumpe [​IMG]

    Also Was spart man jetzt und wo sind die Vorteile ???

    Fazit: Die Ersparnis ist garantiert nur anfänglich !
     
  9. Punkt

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    gestank? den auspuffgeruch finde ich bei weitem angenehmer als normalen dieselrauch.
    der kraftstofffilter muß nur anfänglich gewechselt werden weil der biodiesel verunreinigungen löst, nach einer kurzen übergangsphase wird der filter nur mehr nach plan gewechselt.
    geringe leistungseinbußen ergeben sich aus dem etwas niedrigeren brennwert, bewegen sich aber gerade an der grenze des merkbaren, man fährt aber nicht formel 1 und für den normalgebrauch eines pkw ist das eigentlich völlig egal.
    das mit den e-pumpen ist eine dämliche ausrede der herstellers, wenn du sicher gehst, dass die dichtungen tauglich sind widersprechen schäden durch biodiesel jeglicher logik.
    es gibt auch jetzt normen und sogar gütesiegel, wenn du zum tanken solche tankstelen ansteuerst, gibts kein problem.
    viele der negativen biodieselgeschichten sind psychologisch bedingt, grosse kommunen von biodieselfahrern haben sehr gute erfahrungen mit rapssaft weit jenseits der 200.000 km. man lasse sich nicht gleich dinge über den bösen biodiesel einreden, oft von leuten, die noch nie damit gefahren sind.
     
  10. #9 Gremlin, 08.09.2003
    Gremlin

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    na, dann schraub mal eine pumpe auf die längere zeit mit RME gelaufen ist
    die dichtungen sind das allergeringste problem.
    das geht von versottung bis zu stärkster abnutzung im hochdruckteil.


    teils falsch. es gibt nach wie vor nur einen normenENTWURF (erkennbar am DIN EN). wird dieser eingehalten gehen die probleme tatsächlich gegen null. aber solange diese norm nicht gültig ist kann jeder mist als biodiesel verkauft werden.
    www.ufop.de gibt weitere auskunft.


    nun...die wenigsten dieser langstreckenfahrer haben moderene TDI oder CDI-maschinen laufen. der überwältigende teil fährt mit alten reihenpumpen. wenn du dir jetzt mal vor augen hältst, dass eine reihenpumpe im kammerdiesel nicht nur für jeden zylinder ein eigenes pumpelement hat, sondern auch nur ~450bar erzeugen muss wird klar, dass diese pumpen einen RME- oder PÖL-betrieb relativ problemlos mitmachen. dazu kommen im kammerdiesel zapfendüsen, welche durch verkokung und ablagerungen weit weniger beeinflusst werden als lochdüsen in direkteinspritzern. weiterhin wirkt sich eine veränderung des spritzbildes durch die gemischbildung in der kammer bei weitem nicht so drastisch aus wie im direkteinspritzer.

    anlagen mit VP, PD oder gar CR-pumpen erzeugen erheblich mehr druck (VP 950-1400, PD 2050, CR z.Zt. 1600) und sind durch die spezifischen eigenschaften des RME erheblich gefährdet in bezug auf kavitation, erosive und tribologische effekte. ganz besonders wenn "irgendein" RME aus dem hahn kommt.

    daher immer vorsicht walten lassen...

    CU Gremlin
     
  11. #10 ArthurDent, 08.09.2003
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    ich könnte mir vorstellen, dass VW am liebsten für ALLE Diesel den Biosaft verbieten würde, wegen der dauernden Garantie- und Kulanzansprüche.

    Schätze aber, dass die Rechtsabteilung in Wolfsburg da lieber nicht dran will, da ja dann eine zugesicherte Eigenschaft des Fahrzeugs entfallen würde.

    Also mimt man den Grosszügigen und behauptet weiter steif und stur, dass alte TDI's weiter veredeltes Frittenfett verbrennen dürfen.

    Also in meinen Passat kommt die Suppe nicht mehr rein. Bei meinem letzten TDI habe ich die Brühe eine Weile gefahren mit dem Erfolg, dass der Wagen morgens nur noch mit elendiger Orgelei in die Strümpfe kam. Bei nur 90 Tsd. Auch mit Diesel wurde es nicht besser.
    Das ist es mir nicht Wert ....

    Schade ist es insofern, dass es nicht der Biodiesel selbst ist der nichts taugt.

    Es sind die Hersteller, die nur einfach maximalen Gewinn machen wollen, da irgendeine Brühe zusammenpanschen die weit entfernt jeglicher Norm ist und genau wissen, dass im Schadensfall es nahezu unmöglich ist sie Regresspflichtig zu machen. Es sind zwar nicht alle solche "Ferkel", aber ein paar dazwischen reichen schon.

    Ausbaden muss es letztlich der Besitzer des Dieselautos, der ja eigentlich was sparen wollte.
    Dumm gelaufen ....
     
  12. #11 import_Lucky, 08.09.2003
    import_Lucky

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    Tja, wird wohl ewig ein Streitthema zwischen den Dieselrjungs und der Frittenfraktion bleiben [​IMG]

    Fakt ist, dass Zeug taugt nichts.
     
  13. #12 import_Ente, 09.09.2003
    import_Ente

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    Hallo Dixi007,

    ich habe zu diesem Thema in diessem Forum auch schon eine heisse Diskussion angestossen. Neben den vielen unsachlichen Kommentaren, die auch hier wieder auftauchen, summieren sich jedoch die Gründe nicht auf Bio-Diesel umzusteigen. Dieses gilt insbesondere bei den aktuellen Motoren und durch die hinter-fo***ge Vertriebs- und Servicepolitik von AUDI/VW. Die Risiken sind bei den zu erwartenden Einsparungen einfach zu hoch. Wenn es darauf ankommt lassen Dich die "Freundlichen" alleine. Unter vorgehaltenen Hand rät Dir jeder Audi/VW Händler vom Betrieb mit RME ab.

    Gruß Ente

    P.S. Ich bin 12.000 km mit RME ohne Probleme gefahren (keine Mehrverbrauch, nur sehr geringer Leistungsverlust). Fahre seit 28.000km wieder Dino-Diesel.
     
  14. #13 Gremlin, 09.09.2003
    Gremlin

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    tut sie ja nicht.

    wie ich schon geschreiben habe: wenn man wirklich normgerechten biodiesel tankt gehen die probleme gegen null.

    ich hab den werkstattchef meines händlers mal zum thema befragt:
    sehr viele pumpendefekte durch biodieseleinsatz.
    bis auf ein fahrzeug. das wird vom betreiber einer biodieselraffinerie gefahren, der dort seinen selbsterzeugten normgerechten biodiesel tankt.

    nochmals zur verdeutlichung: wir haben keine rechtsgültige norm. was immer an der tankstelle als biodiesel angeboten wird kann sein was es will. wer es also nicht lassen will MUSS sich unbedingt absichern. es gibt tankstellen die sich einem freiwilligen qualitätsmanagement angeschlossen haben (-> www.ufop.de). aber auch hier übernimmt der hersteller der einspritzanlage (und das sind ALLE grossen, nicht nur bosch!) KEINE GEWÄHRLEISTUNG!
    auch bei VAG haben nur ansprüche aussicht auf erfolg, die belegen können das definitiv normgerechter biodiesel getankt wurde. ansonsten gibts kleinkrieg der anwälte !

    edit: ich hab grad mal bei ufop.de nach tankstellen gesucht. interessant. hier gibts viele tanken die biodiesel anbieten... ganze zwei davon sind bei der ufop. der rest verkauft undefiniertes zeug...

    CU Gremlin
     
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  16. #14 ArthurDent, 12.09.2003
    ArthurDent

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    @GREMLIN

    OK, habe mich vielleicht etwas ungenau ausgedrückt.
    Aber: Tatsache ist, das VW ja nun selbst Biodiesel der der Norm entspräche nicht mehr erlaubt.
    Und ich habe gemutmaßt, dass VW das vermutlich auch mit ihren alten Dieseln täte.


    Was mich mal interessieren würde:

    Die Verteilereinspritzpumpe der alten TDI's kam ja von Bosch und die haben ihre Pumpen nie dafür freigegeben (Wieso konnte das dann eigentlich VW?)

    Wer baut eigentlich die PD-Elemente?

    Sterben die genauso, weniger oder häufiger, oder geht jetzt was anderes übern Deister?

    Ich bin nur neugierig, tanken tue ich das Zeug nach dem Ärger im letzten Wagen eh nicht mehr.
     
  17. Bertil

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    VW hat sich über die Freigaben von BOSCH hinweggesetzt
    Bosch, ab 2005 auch Siemens VDO.
     
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