(A4/B5 Lim. BJ. 7/1999 1.8 20V 125kW Automatik ARG/DMU, 240.000km Klimaautomatik; der Effekt tritt bei ein - und ausgeschalteter Klimaautomatik ein!)
Nachdem das Auto in letzter Zeit relativ lang brauchte, bis es auf Temperatur kam, und die Temperatur beim Schnellfahren über 120 km/h schnell wieder auf 60 bis 70 Grad zurück ging, hat die Werkstatt den Thermostat getauscht.
Jetzt wird es (gefühlt) zwar schneller warm und bei Geschwindigkeiten bis etwa 110 km/h wird die "Ruhelage der Temperaturanzeige bei 90 Grad relativ schnell erreicht. Fahre ich aber schneller, dann geht die Temperatur wieder zurück, und das ziemlich proportional und gut reproduzierbar.
Bei rund 8 Grad Aussentemperatur geht die angezeigte Temperatur bei konstant 120 km/h innerhalb von rund 5 Minuten auf angezeigte 75 bis 80 Grad zurück, erhöhe ich dann die Geschwindigkeit auf konstant 130 km/h fällt die angezeigte Temperatur innerhalb von 3-5 Minuten weiter auf angezeigte knapp 70 Grad; fahre ich über 140 km/h zeigt die Anzeige knapp über 60 Grad an. Beim anschließenden "Langsamfahren" mit etwa 80 km/h (langsamer traue ich mir auf der AB nicht) dauert es dann (gefühlt) wesentlich länger (10min ?), bis dann die angezeigten 90 Grad wieder erreicht werden.
Die Temperaturen scheinen wohl innerhalb der Glättung durch das Kombiinstrument einigermassen zu stimmen; bei maximaler Temperatur- und hoher Gebläseeinstellung verbrenne ich mir bei angezeigten 90 Grad die Finger; bei angezeigten 60 und 70 Grad tritt die Luft deutlich kühler aus.
(Kompressor der Klimaautomatik ausgeschaltet; Licht am Klima-Schalter ist aus; Lüftung/Regelung an.)
Auf den ersten Blick erscheint es so, als würde der Thermostat den großen Kreislauf über den Kühler zwar öffnen, aber in geöffnetem Zustand dann nicht mehr - oder erst sehr spät/zu spät - wieder schließen, wenn die Temperatur des Kühlwassers unter die Öffnungsschwelle sinkt.
Da das ja angeblich ein rein mechanischer Bimetallschalter ist kann das aber doch nicht sein?
Kühlt der Fahrtwind den Motor wirklich so stark runter, dass der Thermostat dann denn großen Kreislauf wieder schließen muss?
Ich denke mal , 120km/h bei rund 8 Grad ist nicht sooooo viel; was passiert denn dann erst bei 10 Grad minus und 160km/h???
Oder läuft da ganz etwas Anderes schief?
Kann das sein, dass die Werkstatt einen falschen Thermostat eingebaut hat (so viele verschiedene gibt's da ja nicht) oder dass der neue Thermostat auch wieder (wenn auch "anders") spinnt?
Kann das sein, dass der Motor bei höherer Leistung (= höherer Geschwindigkeit bei ebener Autobahn ba 110 km/h) noch anderswie (zuviel) gekühlt wird?
Die Klimaautomatik hat ja auch noch einen eigenen Kühler/Lüfter, oder?
Die Viskokupplung scheint i.O. zu sein; bei kaltem Motor ist sie leichtgängig und kann mit einem Bleistift angehalten werden und nach dem Abstellen des Autos nach schneller Autobahnfahrt springt sie erst nach längerer Leerlaufphase des Motors "richtig" an, so dass man den Lüfter hört.
Bei nur 120km würde ich sie wohl auch deutlich hören (ich hatte ja erst vor drei Jahren eine festgegangene Visco-Kupplung), wenn Sie so früh angänge, dass sie den hier geschilderten Effekt auslöst.
Wer kann mir da weiter helfen?
Ein schlauer und erfahrener Fuchs?
100 dank im Voraus
A4B5
Nachdem das Auto in letzter Zeit relativ lang brauchte, bis es auf Temperatur kam, und die Temperatur beim Schnellfahren über 120 km/h schnell wieder auf 60 bis 70 Grad zurück ging, hat die Werkstatt den Thermostat getauscht.
Jetzt wird es (gefühlt) zwar schneller warm und bei Geschwindigkeiten bis etwa 110 km/h wird die "Ruhelage der Temperaturanzeige bei 90 Grad relativ schnell erreicht. Fahre ich aber schneller, dann geht die Temperatur wieder zurück, und das ziemlich proportional und gut reproduzierbar.
Bei rund 8 Grad Aussentemperatur geht die angezeigte Temperatur bei konstant 120 km/h innerhalb von rund 5 Minuten auf angezeigte 75 bis 80 Grad zurück, erhöhe ich dann die Geschwindigkeit auf konstant 130 km/h fällt die angezeigte Temperatur innerhalb von 3-5 Minuten weiter auf angezeigte knapp 70 Grad; fahre ich über 140 km/h zeigt die Anzeige knapp über 60 Grad an. Beim anschließenden "Langsamfahren" mit etwa 80 km/h (langsamer traue ich mir auf der AB nicht) dauert es dann (gefühlt) wesentlich länger (10min ?), bis dann die angezeigten 90 Grad wieder erreicht werden.
Die Temperaturen scheinen wohl innerhalb der Glättung durch das Kombiinstrument einigermassen zu stimmen; bei maximaler Temperatur- und hoher Gebläseeinstellung verbrenne ich mir bei angezeigten 90 Grad die Finger; bei angezeigten 60 und 70 Grad tritt die Luft deutlich kühler aus.
(Kompressor der Klimaautomatik ausgeschaltet; Licht am Klima-Schalter ist aus; Lüftung/Regelung an.)
Auf den ersten Blick erscheint es so, als würde der Thermostat den großen Kreislauf über den Kühler zwar öffnen, aber in geöffnetem Zustand dann nicht mehr - oder erst sehr spät/zu spät - wieder schließen, wenn die Temperatur des Kühlwassers unter die Öffnungsschwelle sinkt.
Da das ja angeblich ein rein mechanischer Bimetallschalter ist kann das aber doch nicht sein?
Kühlt der Fahrtwind den Motor wirklich so stark runter, dass der Thermostat dann denn großen Kreislauf wieder schließen muss?
Ich denke mal , 120km/h bei rund 8 Grad ist nicht sooooo viel; was passiert denn dann erst bei 10 Grad minus und 160km/h???
Oder läuft da ganz etwas Anderes schief?
Kann das sein, dass die Werkstatt einen falschen Thermostat eingebaut hat (so viele verschiedene gibt's da ja nicht) oder dass der neue Thermostat auch wieder (wenn auch "anders") spinnt?
Kann das sein, dass der Motor bei höherer Leistung (= höherer Geschwindigkeit bei ebener Autobahn ba 110 km/h) noch anderswie (zuviel) gekühlt wird?
Die Klimaautomatik hat ja auch noch einen eigenen Kühler/Lüfter, oder?
Die Viskokupplung scheint i.O. zu sein; bei kaltem Motor ist sie leichtgängig und kann mit einem Bleistift angehalten werden und nach dem Abstellen des Autos nach schneller Autobahnfahrt springt sie erst nach längerer Leerlaufphase des Motors "richtig" an, so dass man den Lüfter hört.
Bei nur 120km würde ich sie wohl auch deutlich hören (ich hatte ja erst vor drei Jahren eine festgegangene Visco-Kupplung), wenn Sie so früh angänge, dass sie den hier geschilderten Effekt auslöst.
Wer kann mir da weiter helfen?
Ein schlauer und erfahrener Fuchs?
100 dank im Voraus
A4B5